König Charles, in all seiner königlichen Pracht, beschließt, eine Runde Reise nach Jerusalem zu spielen. Und wer bleibt ohne Platz, wenn die Musik stoppt? Niemand anderes als unser Lieblings-Rothaariger, Prinz Harry. Harrys letzte Chance auf ein königliches Comeback wurde schneller die königliche Toilette hinuntergespült, als man „geschafft!“ sagen kann.

Ich möchte euch einen neuen Spieler in dieser königlichen Seifenoper vorstellen: Charles Armstrong-Jones. Nein, nicht dieser Charles. Dieser Charles ist so etwas wie die Handelsmarkenversion unseres Königs – gleicher Name, viel weniger Ballast. Er ist König Charles’ Cousin zweiten Grades, und ich kann euch sagen: Der Stern dieses Jungen steigt schneller auf als der von Harry. Mit 25 Jahren – praktisch ein Baby für königliche Jahre – sammelt Charles Armstrong-Jones Titel wie Pokémon-Karten. Er ist bereits Viscount und der nächste Earl of Snowdon. Harry sieht derweil zu, wie seine Titel schneller verschwinden als Gratisproben bei Costco.
Aber jetzt wird es richtig spannend: Gerüchten zufolge wird König Charles dem jungen Charles Armstrong-Jones einen weiteren Titel verleihen. Und raten Sie mal, wem dieser Titel zusteht? Ganz genau – Harrys letzte Verbindung zum Königshaus könnte ihm schneller entgleiten als Sand in einer Sanduhr. Ich kann mir Harrys Gesicht gut vorstellen, wenn er diese Neuigkeit hört – wahrscheinlich eine Mischung aus Schock, Verrat und „Oh Mist, was habe ich getan?“ Ich meine, kann man es ihm verdenken? Er war vom Ersatz- zum Erben und ist nun, nun ja, einfach nur Harry. Was für ein Sündenfall!

Aber mal ehrlich. Ist das wirklich irgendjemanden überrascht? Ich meine, Harry hat schneller Brücken hinter sich abgebrochen als ein Pyromane in einer Streichholzfabrik. Er hat mehr schmutzige Wäsche der Royals gewaschen als ein Palastmädchen am Waschtag. Dachte er wirklich, er könnte in jedem Interview über die Familie herziehen und trotzdem seine königlichen Privilegien behalten? Komm schon, Harry, so funktioniert das nicht. So funktioniert das alles überhaupt nicht.
Und vergessen wir nicht die Strippenzieherin hinter all dem Drama: Meghan Markle. Ich sehe sie förmlich in ihrer Villa in Montecito auf und ab gehen und überlegen, wie sie diesen jüngsten Rückschlag ausnutzen soll. „Harry, Liebling, wer braucht schon alberne Königstitel? Wir gehören jetzt zum kalifornischen Königshaus!“ Ja, viel Glück damit, Megs. Aber weißt du was? Vielleicht ist das der Weckruf, den Harry braucht. Vielleicht erkennt er jetzt, dass Taten Konsequenzen haben. Selbst als Royal kann man nicht alles haben – vor allem nicht, wenn es sich dabei um eine jahrhundertealte Institution mit mehr Regeln handelt als der feuchte Traum eines Bürokraten.
Reden wir kurz über diesen Charles Armstrong-Jones-Jungen. Er ist so etwas wie der Anti-Harry – er hält sich bedeckt, hält sich aus dem Rampenlicht heraus und geht einfach seinen Geschäften nach. Und sehen Sie, wohin ihn das gebracht hat – er sammelt Titel, als kämen sie aus der Mode. Es ist, als hätte er „How to Be a Royal 101“ gelesen und den Test mit Bravour bestanden, während Harry zu beschäftigt mit der Planung seines nächsten Enthüllungsgesprächs war, um überhaupt zum Unterricht zu erscheinen.
Aber was mich wirklich beeindruckt: Charles Armstrong-Jones ist nicht einfach irgendein Cousin, den König Charles aus dem Hut gezaubert hat. Er ist der Enkel von Prinzessin Margaret – Sie wissen schon, der typische königliche Rebell, der wild gefeiert und sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen gelebt hat. Als ob das Universum Humor hätte – Margarets Enkel lebt sein königliches Leben in vollen Zügen, Elizabeths Enkel hingegen nicht. Und vergessen wir nicht Charles Armstrong-Jones’ Cousins Arthur und Samuel Chattow. Diese beiden sind so etwas wie das bestgehütete Geheimnis der königlichen Familie. Sie dienen bei den Royal Marines, betreiben Töpferwerkstätten und leben ihr Leben in vollen Zügen, ganz ohne Drama. Als ob sie Harry angesehen und gedacht hätten: „Nein, danke. Wir verzichten lieber auf das königliche Rampenlicht.“