LONDON – In einem Moment unerwarteter Offenheit, der weltweit Schlagzeilen machte, hat Prinz George, der älteste Sohn des Prinzen und der Prinzessin von Wales, versehentlich die konkrete Art von Krebs preisgegeben, an der seine Mutter, Prinzessin Catherine, derzeit leidet.
Die Enthüllung erfolgte Berichten zufolge während eines Gesprächs an der Privatschule, als der zehnjährige Prinz mit einem vertrauten Klassenkameraden sprach. Quellen aus dem Umfeld der königlichen Familie und der Schulleitung zufolge erwähnte Prinz George, dass seine Mutter in letzter Zeit „sehr müde“ gewesen sei und sich einer Behandlung gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs unterziehe – ein Detail, das die königliche Familie zuvor nicht öffentlich gemacht hatte.

Bisher hatte der Kensington Palast lediglich bestätigt, dass die Prinzessin von Wales nach einer großen Bauchoperation Anfang des Jahres eine präventive Chemotherapie erhielt. Damals gaben Beamte an, die Diagnose sei auf Krebs zurückzuführen, nannten aber keine nähere Angabe zur Krebsart und baten um Vertraulichkeit, da sich die Prinzessin auf ihre Genesung konzentriere.
Der Kommentar des jungen Prinzen war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, doch als sich die Neuigkeit in der Schulgemeinschaft verbreitete und schließlich die Presse erreichte, waren die Palastmitarbeiter gezwungen, zu reagieren.
In einer kurzen Stellungnahme vom Dienstag sagte ein Palastsprecher:
„Wir bitten zwar weiterhin um Vertraulichkeit bezüglich des medizinischen Verlaufs der Prinzessin, verstehen aber die Besorgnis und Unterstützung der Öffentlichkeit. Was Prinz George mitteilte, spiegelt die natürliche Sorge eines kleinen Kindes wider, das seine Mutter innig liebt. Die Prinzessin ist weiterhin guter Dinge und reagiert weiterhin positiv auf ihre Behandlung.“
Die Nachricht hat dem öffentlichen Verständnis des Zustands der Prinzessin eine sehr persönliche Dimension verliehen. Unterleibskrebs kann eine Reihe von Krankheiten umfassen, darunter Eierstock-, Bauchspeicheldrüsen- oder Magenkrebs – alle können schwerwiegend sein, sind aber behandelbar, wenn sie frühzeitig erkannt werden.
Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf Prinz Georges unbeabsichtigte Enthüllung waren größtenteils mitfühlend. Viele Menschen lobten den jungen Royal für seine Ehrlichkeit und äußerten ihre Besorgnis über die emotionale Belastung, die eine solche Diagnose für Kinder in der Öffentlichkeit bedeuten kann.
Die sozialen Medien wurden schnell mit Unterstützungsbotschaften unter dem Trend-Hashtag #PrayForCatherine überflutet , und Gratulanten aus aller Welt übermittelten der Familie Wales ihre Liebe – insbesondere den jungen George, Charlotte und Louis.
Auch Psychologen haben sich zu Wort gemeldet und darauf hingewiesen, wie schwierig es für Kinder sein kann, mit komplexen Emotionen wie Angst und Unsicherheit umzugehen, insbesondere wenn die Gesundheit eines Elternteils auf dem Spiel steht.
„Das erinnert uns daran, dass Kinder, ob König oder nicht, tiefe Gefühle haben und diese oft unschuldig ausdrücken“, sagte die Kindertherapeutin Dr. Eleanor Hunt. „Georges Worte spiegeln eine stille Last wider, die er mit sich trägt.“
Prinzessin Kate ist seit mehreren Monaten nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten, offizielle Updates zu ihrem Gesundheitszustand sind eher spärlich. Insidern zufolge konzentriert sie sich jedoch weiterhin auf ihre Genesung, verbringt Zeit mit ihrer Familie und bleibt hinter den Kulissen ihrer karitativen Arbeit treu.
Während die Prinzessin ihre Behandlung fortsetzt, beobachtet die Welt mit Mitgefühl – und versteht nun ein wenig mehr über den persönlichen Kampf, der hinter den Palasttüren ausgetragen wird.