Beim französischen Staatsbankett lobt König Charles Prinzessin Catherine als „Herz von Windsor“ und erklärt, sie werde eine „wunderbare Königin“ sein – doch Prinz Harry bleibt unerwähnt

In einer glanzvollen Demonstration diplomatischer Geschicks und königlicher Größe brachte König Karl III. beim Staatsbankett zu seinen Ehren im Schloss Versailles einen herzlichen Toast aus. Eigentlich sollte der Abend die anhaltende Freundschaft zwischen Großbritannien und Frankreich feiern, doch waren es die warmen Worte des Königs über seine Schwiegertochter, Prinzessin Katharina, die europaweit Schlagzeilen machten – und erneut Diskussionen über die interne Dynamik der Königsfamilie auslösten.
Inmitten von Kristallleuchtern und üppigen Blumenarrangements erhob sich König Charles, um die versammelten Würdenträger, darunter Präsident Emmanuel Macron und First Lady Brigitte Macron, anzusprechen. Nachdem er über die gemeinsame englisch-französische Geschichte und die Bedeutung kultureller Bindungen gesprochen hatte, wurde der Monarch unerwartet persönlich.
„Mit tiefer Zuneigung und großem Stolz“, begann König Charles, „möchte ich meiner geliebten Schwiegertochter Catherine meinen Dank aussprechen. Sie ist wahrlich das Herz von Windsor und verkörpert Anmut, Pflichtbewusstsein und eine natürliche Wärme, die uns alle aufmuntert. Ich bin fest davon überzeugt, dass Catherine eines Tages eine wundervolle Königin sein wird.“
Die Worte des Königs wurden von den Mitgliedern der britischen Delegation mit tosendem Applaus und wissendem Lächeln aufgenommen. Prinzessin Catherine selbst war sichtlich gerührt und tauschte einen zärtlichen Blick mit Prinz William.
Auffällig war jedoch, dass in der Rede des Königs sein jüngerer Sohn, Prinz Harry, nicht erwähnt wurde. Dieses Versäumnis blieb königlichen Beobachtern nicht verborgen. Obwohl Prinz Harry und Meghan, Herzogin von Sussex, 2020 von ihren hochrangigen königlichen Pflichten zurücktraten, hatten viele auf zumindest ein symbolisches Nicken bei einem so bedeutenden familiären und diplomatischen Anlass gehofft.
Analysten des Königshauses reagierten schnell. „Charles’ Kommentare waren mehr als bloße Komplimente“, bemerkte ein erfahrener königlicher Korrespondent. „Indem er öffentlich Catherines Zukunft als Königin betonte und sie das ‚Herz von Windsor‘ nannte, unterstrich er nicht nur ihre Bedeutung für die Monarchie, sondern zog auch subtil eine Grenze zum Kern der königlichen Familie – eine Grenze, zu der Harry derzeit nicht gehört.“
In Großbritannien fielen die Reaktionen gemischt aus. Unterstützer des Prinzenpaares von Wales lobten den König dafür, dass er Catherines unerschütterliches Engagement hervorgehoben hatte, insbesondere da sie immer mehr Verpflichtungen an der Seite von William wahrnimmt. Andere hingegen werteten das Schweigen zu Harry als Zeichen für den tiefen, noch immer nicht verheilten Riss im Haus Windsor.
Prinzessin Katharina hingegen schien den Fokus des Abends auf Diplomatie und kulturelle Festlichkeiten zu legen. In einem atemberaubenden weißen Kleid, das an klassische königliche Ikonen erinnerte, mischte sie sich elegant unter französische Beamte und Künstler und unterstrich damit das Bild, das König Karl von einer zukünftigen Königin gezeichnet hatte, die bereits über Soft Power verfügte.
Ob die Auslassung von Prinz Harrys Namen nun Absicht war oder einfach ein Versehen, sie hat auf jeden Fall erneut weltweite Faszination für die sich entwickelnde Geschichte der britischen Königsfamilie geweckt – ein Beweis dafür, dass die Familie auch inmitten des internationalen Pomps das Herzstück der Monarchie bleibt.